Frage der Woche (35): Warum freust Du Dich auf den Herbst? Und wie feierst Du den Herbstbeginn in Deinem Quartier?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diesmal geht es um die schönen Seiten des Herbstes, der laut Kalender am 23. September begonnen hat. Was kannst Du nun in Deinem Quartier unternehmen, das Du im Sommer nicht machen kannst?

Stadtteilreporterin Marike Stucke:

Der Herbst ist da – nun kann der Stubenhocker ruhigen Gewissens zu Hause bleiben (Symbolbild: pa)

Der Herbst ist da – nun kann der Stubenhocker ruhigen Gewissens zu Hause bleiben (Symbolbild: pa)

Zu Grundschulzeiten trällerten wir des Öfteren ein Lied, das den Herbstbeginn euphorisch besang. Es wurden die bunten Blätter, das goldene Licht und die basteltauglichen Kastanien gelobt.

Das hat auch alles seine Richtigkeit, denn auch heute würde ich diese positiven Attribute der Jahreszeit zwischen Sommer und Winter zuschreiben.

Aber Moment mal! Sommer? War da was? 

Ja, rein kalendarisch gab es einen Sommer, nur hat dieser sich dieses Jahr vielleicht heimlich mit dem Frühling verbrüdert und aus freundschaftlichem Respekt mal gleich die, gelinde gesagt, frühlingshaften Temperaturen abgeschaut. 

Deshalb ist der Herbst momentan bei vielen Hamburgern nicht gerade ein gern gesehener Gast, aber man sollte dabei eines nicht vergessen: Nun kann niemand mehr den Stubenhocker mit Argumenten wie „Es ist doch so schön draußen!“ oder „Komm, lass uns an den See fahren!“ aus den eigenen vier Wänden zwingen. Auch das morgendliche schlechte Gewissen sucht einen nicht mehr heim, wenn man an einem sonnigen Sonntagmorgen lieber noch ein paar Stunden im Bett liegen blieb. 

Stattdessen locken nun wieder kuschelige Abende auf dem Sofa, während draußen der kalte Regen gegen die Fenster trommelt. Keine schlechte Sache eigentlich!

Das Kinderlied hieß übrigens „Der Herbst ist da“. Wer es einmal singen möchte, kann sich die fröhlichen Zeilen hier ansehen.

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