Frage der Woche (34): Was findest du „cool“ in deinem Viertel? Und was eher „uncool“?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche erzählen sie, was in ihrem Quartier das Prädikat „cool“ verdient – und was ihrer Meinung nach eher in die Rubrik „uncool“ fällt. Eure Meinung ist gefragt!

Stadtteilreporterin Marike Stucke:

Uncool im wahrsten Sinne des Wortes: Heizstrahler verbreiten nicht nur Wärme, sie verschmutzen auch die Luft (Symbolbild: pa)

Uncool im wahrsten Sinne des Wortes: Heizstrahler verbreiten nicht nur Wärme, sie verschmutzen auch die Luft (Symbolbild: pa)

Cool? Was ist das eigentlich? Bekanntermaßen kommt dieses Wort ja aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „kühl“. Kühl wird es so langsam auch in den Straßen des Schanzenviertels. Hier und da fegt der Wind kleinere Laubmengen zu Mini-Wirbelwinden zusammen und die Straßencafés sind nicht mehr ganz so gut besucht.

„Cool“ ist allerdings, dass trotz zunehmender Kühle viele Betreiber ihren schlotternden Kunden warme Fleece-Decken zur Verfügung stellen. Mit einem heißen Getränk zwischen den Händen und der Decke um den Leib geschlungen, wird auch eine frühherbstliche Schanzennacht nicht zum Garanten für die erste Erkältung der diesjährigen Herbst-/Wintersaison. 

Andere Wirte greifen zu drastischeren und ziemlich uncoolen Methoden, um die Kundschaft wieder auf Betriebstemperatur zu bringen: Heizpilze schießen nun wieder wie ihre Artverwandten in den deutschen Wäldern aus dem Boden. Unkühl, also warm sind sie ja tatsächlich, dennoch brauchen sie für die mollig-warme Heizenergie jede Menge Gas, das verbrannt und dann in die Schanzenluft abgelassen wird. Ziemlich uncool also – im wahrsten Sinne des Wortes.

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2 Kommentare zu Frage der Woche (34): Was findest du „cool“ in deinem Viertel? Und was eher „uncool“?

  1. Bruno69 sagt:

    Noch uncooler sind natürlich die Leute, die sich ignorant unter solche Heizpilze stellen.
    Am uncoolsten allerdings ist aber wohl der Bezirk Altona, der mehrfach über die verbotenen Energierschleudern vor der „Katze“ informiert wurde, das Problem aber weiterhin ignoriert.

  2. Leon sagt:

    In Worten: Die „Katze“ am Schulterblatt macht es z.B. und dank Deiner Zeugenaussage, Marike, kann dann auch der BOD das Ordnungsgeld einkassieren. Die Dinger sind nämlich verboten. Gerade auch nach 23 bis 24 Uhr.

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