Schanzenweihnacht: Sechs Hütten Beschaulichkeit

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Bis zum 23. Dezember bleibt die Sternschanze weihnachtlich (Fotos: S. Remesch)

Bis zum 23. Dezember bleibt die Sternschanze weihnachtlich (Fotos: S. Remesch)

Für reichlich Diskussionsstoff hatten im vergangenen Jahr die sechs Buden auf dem Weihnachtsmarkt an der Sternschanze gesorgt. Ein zweiter „Ballermann“ war befürchtet worden, mit Nachtlärm und Betrunkenen. Doch es kam anders. Die „Schanzenweihnacht“ blieb beschaulich. „Dieses Jahr wird’s noch schöner und angenehmer“, verspricht der Veranstalter Ulrich Geiger.

Kunsthandwerk steht im Vordergrund, gemacht von Künstlern aus dem Schanzenviertel. So etwa von Evrim Kuppe, die selbstgefertigte Hulla-Hoop-Reifen verkauft. „Hulla-Hoop hat etwas magisches, da müssen die Reifen schön bunt sein, mit reichlich Glitzer“, erzählt die Deutsch-Türkin. Sie schwärmt von Akrobatik mit brennenden Feuerreifen, für die sie gerne noch mehr Menschen begeistern würde.


"Dieses jahr wird die Schanzenweihnacht noch schöner und noch angenehmer", verspricht Ulrich Geiger

"Dieses jahr wird die Schanzenweihnacht noch schöner und noch angenehmer", verspricht Ulrich Geiger

Neben den üblichen Weihnachtsschmuck bietet die „Schanzenweihnacht“ außerdem ausgefallene Magnetbretter, bunte Fotos der Hanse auf Leinwand, heißen Kakao, Glühwein und Bratwürste – in insgesamt sechs Hütten.

Weihnachtsmarkt im Visier

Doch wie kam das Schanzenviertel eigentlich zum Weihnachtsmarkt. „Aus einer Notsitiuation heraus“, lacht Ulrich Geiger. In Not war natürlich der Veranstalter, nicht die Schanze. Der betreibt nämlich auch den Winterhuder Weihnachtsmarkt und hatte dort mehr Buden als Stellplätze. „Hier im Schanzenviertel fanden wir dann nach längerer Suche einen geeigneten Platz“, so Geiger.


Evrim Kuppe liebt Hulla-Hoop-Reifen

Evrim Kuppe liebt Hulla-Hoop-Reifen

Dabei hatte er die Rechnung zunächst einmal ohne die Anwohner gemacht. Denn die befürchteten mit dem neuen Weihnachtsmarkt einen zweiten „Ballermann“, mit lauter Musik und vielen Betrunkenen und das gleich gegenüber von einer Sportstätte. Am Ende bekam die „Schanzenweihnacht“ dann doch grünes Licht. Das Schreckensbild des „Ballermann“ blieb aus.

Brandschutz und Romantik

Bevor am Montagabend der Startschuss fällt, kam der Markt am Mittag ein letztes Mal auf den Prüfstand. Denn die Betriebserlaubnis gibt es erst nach der Abnahme durch das Bezirksamt. „Weihnachtsmärkte sind immer eine ganz schön romantische Sache“, meint Feuerwehrmann Michael Kuk. „Heizstrahler, Kerzen, ein Gasgrill und dazu noch sehr viele Menschen – das kann allerdings schnell gefährlich werden, wenn man es nicht richtig macht.“

Am 23. Dezember gehen die Lichter der „Schanzenweihnacht“ wieder aus. Geöffnet ist sie täglich von 14 bis 22 Uhr.

Steve Remesch


Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt täglich von 14 bis 22 Uhr

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt täglich von 14 bis 22 Uhr




Abnahme durch das Bezirksamt am Montagmittag

Abnahme durch das Bezirksamt am Montagmittag




Hat ein wachsames Auge auf die Besucher: der Weihnachtsmann

Hat ein wachsames Auge auf die Besucher: der Weihnachtsmann



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3 Kommentare zu Schanzenweihnacht: Sechs Hütten Beschaulichkeit

  1. Bruno69 sagt:

    Dauerwerbeartikel off…

  2. Leon sagt:

    Ein zweiter „Ballermann“ war befürchtet worden, mit Nachtlärm und Betrunkenen.

    Diese Befürchtungen bildeten doch nicht den Kern der Diskussion – aber macht sich natürlich wieder besser als Details. Oh weh, die Bösen Schanzenwohner wieder, die Spaßbremsen vor dem Herrn.

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