Keimzelle – Soziales Gärtnern im Viertel

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Es grünt so grün an der Marktstraße: Ein Beet des sozialen Gärtnerprojekts "Keimzelle" (Bilder: M. Stucke)

Es grünt so grün an der Marktstraße: Ein Beet des sozialen Gärtnerprojekts "Keimzelle" (Bilder: M. Stucke)

Im Grenzgebiet zwischen Schanze und Pauli findet man ganz gewöhnliche Bürgersteige, ganz gewöhnliche Grünflächen und ganz gewöhnliche Gemüsebeete. Moment! Gemüsebeete? Richtig, auf dem begrünten Platz zwischen Marktstraße und Ölmühle wachsen in ausrangierten Plastikkisten kleine Pflanzenzöglinge heran. Die Erde ist noch feucht, hier scheint also gerade erst jemand fürsorglich gegossen zu haben.

Gärtnern und anschließend auf der Holzbank entspannen zwischen Schanzenviertel und St. Pauli

Gärtnern und anschließend auf der Holzbank entspannen zwischen Schanzenviertel und St. Pauli

Über der Sitzgelegenheit daneben hängt ein Transparent, das dem Projekt einen Stempel aufdrückt: „Keimzelle – Soziales Gärtnern für alle“ steht darauf geschrieben. Neben dem Guerilla Gardening rund um Bäume auf dem Gehweg ist offensichtlich auch dieser grüne Trend in Hamburg angekommen. In Berlin betreiben seit dem Sommer 2009 passionierte Laien und interessierte Nachbarn gemeinschaftlich den Prinzessinnengarten auf einer ehemals verwaisten Brachfläche am Moritzplatz. Bleibt zu hoffen, dass die Stadt die Kisten nicht bald entfernen lässt und, passend zum Umwelthauptstadtjahr, das Grün grün sein lässt.


Marike Stucke

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