Eine „Hohle Nuss“ für Christa Goetsch

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Auf einem Wahlkampftermin im Schanzenviertel äußerte sich Christa Goetsch (GAL) zum Negativpreis „Hohle Nuss“, den sie diese Woche für „besondere bildungspolitische Fehlleistungen“ erhalten hat. Der Preis wurde erstmals von den Jungen Philologen verliehen, die sich als Interessenvertreter angehender und junger Gymnasiallehrer verstehen.

Christa Goetsch verteilt Wahlkampfmaterial auf dem Ökomarkt im Schanzenviertel. (Bild: C. Maier)

Christa Goetsch verteilt Wahlkampfmaterial auf dem Ökomarkt im Schanzenviertel. (Bild: C. Maier)

„Für mich ist der Preis fast eine Ehre“, sagte Christa Goetsch, „weil er ein Zeichen dafür ist, dass ich gekämpft habe.“ Bisher habe niemand aus dem Verband persönlich mit ihr gesprochen und den Preis hätte sie auch noch nicht gesehen. Die Jungen Philologen kritisierten Goetsch vor allem für den Plan, die Grundschulzeit von vier auf sechs Jahre zu verlängern.

Der Sprecher der Jungen Philologen, Thomas Lange, begründet die Vergabe des Preises an Goetsch: Es gebe keine Studien, die zeigten, dass Kinder von der Verlängerung der Grundschulzeit profitierten, meint Lange.
„Die Philologen sehnen sich im Jahr 2010 ins Jahr 1900 zurück“, sagt Goetsch. Die GAL hält an dem Ziel fest, längeres gemeinsames Lernen zu fördern, da dies der Bildungsgerechtigkeit diene.

Auf dem Wahlkampftermin erzählt Goetsch auch von ihrer Verbindung zum Schanzenviertel: Von 1981 bis ’84 hat sie in einer WG im Schanzenviertel gelebt. In der Wohnung lebe ihre alte Mitbewohnerin bis heute, erzählt sie, deshalb sei sie noch häufig in der Schanze zu Gast.

Claudia Maier

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