Alles Bio im Büro

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Biobob-Mitbegründer Jonas Puschke-Rui: Frisches Bio-Obst für Hamburger Büros

Biobob-Mitbegründer Jonas Puschke-Rui: Frisches Bio-Obst für Hamburger Büros

Etwas mehr Gesundheitsbewusstsein in die Hamburger Arbeitswelt zu bringen, das ist es was sich Biobob zum Ziel gesetzt hat. Knapp 300 Kunden beliefert das Kleinunternehmen aus dem Schanzenviertel jede Woche mit frischem Bio-Obst und -Gemüse.

Neben Bio steht für die Geschäftsinhaber Mareike Imbt und Jonas Puschke-Rui auch Umweltfreundlichkeit im Vordergrund. Deshalb wird die Ware auch bei Wind und Wetter ausschließlich mit dem Fahrrad ausgeliefert.

Und das kann auch schon mal richtig schwierig werden, beispielsweise im letzten Winter, als Bürgersteige und Straßen über mehrere Monate mit einer dicken Eisschicht bedeckt waren.

„In Gesundheit investieren“

Im Mai 2008 stürzten sich Imbt und Puschke-Rui sich ins Biobob-Abenteuer. „Am Anfang war’s schon recht luftig“, erinnert sich Jonas Puschke-Rui. „Wir haben auf Eigenpromo gesetzt und die Menschen direkt angesprochen.“ Zu Gute kam dem Start-Up dabei auch die grundsätzliche Entscheidung vieler Firmen, in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren. Vor Allem in der IT- und Medienbranche konnte Biobob schnelle Erfolge verbuchen.

Aufmerksamkeit erzielte das Unternehmer-Duo auch mit Guerilla-Marketing auf Fachmessen und insbesondere durch das „Bring-Ding“, wie Jonas Puschke-Rui es nennt – ein futuristisches Transportfahrrad, das mit Muskelkraft und Ökostrom bis zu 200 Kilogramm schafft und mit einem großflächigen Biobob-Schriftzug versehen ist.

Biobob kommt montags und mittwochs

Bereits nach einem Jahr konnte dann aber schon auf einen festen Kundenstamm aufgebaut werden. „Das Abo-Angebot kommt in den meisten Büros sehr gut an“, erklärt Jonas Puschke-Rui. Zweimal die Woche, am Montag und am Mittwoch, wird geliefert. „Wir geben dabei unser Bestes das Angebot nach Saison und Geschmack zu variieren.“

An den Liefertagen kommen bis zu zehn Mitarbeiter hinzu – neben den beiden Geschäftsinhabern, noch zwei Festangestellte, eine Praktikantin sowie mehrere Studenten und unabhängige Fahrradkuriere. „Die einfache Geschäftsstruktur mit den zwei Liefertagen hat mit Sicherheit zum Erfolg unserer Idee beigetragen“, meint Puschke-Rui.

Umzug zum Jahresende

Ende des Jahres zieht Biobob von der Schanze nach Altona-Nord. Die Räumlichkeiten in der Vereinsstraße werden nach dreieinhalb Jahren allmählich zu klein. Von der neuen Firmenzentrale in der Waidmannstraße am Diebsteich verspricht man sich weitere Wachstumsmöglichkeiten.

Mehr Informationen zu Biobob gibt es auf der Webseite www.biobob.com.

Steve Remesch

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